Gemeinde

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Was noch wichtig ist/war ...

Rückblick auf über 50(!) Jahre Küstertätigkeit

Rückblick auf über 50(!) Jahre Küstertätigkeit

Kurt Gramsch hat die Kirchengemeinde durch den Wandel der Zeiten begleitet und viel erlebt. Als noch neue Pfarrerin in Bausenhagen bin ich sehr daran interessiert, mehr zu erfahren von der Geschichte unserer Dorfkirche. Die bevorstehende Verabschiedung unseres langjährigen Küsters scheint mir eine gute Gelegenheit, die Vergangenheit noch mal aufleuchten zu lassen. An einem verregneten Vormittag im Advent treffe ich den Küster in seiner guten Stube und wir kommen ins Gespräch.

Pfrn Ahl: Lieber Kurt, über 50 Jahre warst du in unserer Kirchengemeinde  als Küster in Bausenhagen tätig. Wie fing das damals an und   welche Erinnerungen hast du an diese Tätigkeit?

K. Gramsch: Ich bin in Schlesien geboren und mit 12 Jahren hierher gekom  men. 1948 hat mich der damalige Pfarrer Herbert Thürnau   konfirmiert. Eines Tages sagte er zu mir: „Du könntest doch     eigentlich Küster machen.“ Und so kam das dann. Ich habe das    nebenberuflich gemacht, im Teildienst mit meiner Frau. Meine    Frau hat alltags die Hochzeiten und Beerdigungen gemacht und    ich vor allem sonntags. Und dann war da doch der Friedhof.   Die Hecke musste geschnitten werden, die Wege gemacht wer  den. Da hat praktisch die ganze Familie mitgearbeitet, anders    wäre das gar nicht möglich gewesen. Mir hat gefallen, dass   immer wieder Gemeindeglieder zum Gottesdienst kamen.  
Der Kontakt zur Gemeinde war mir immer wichtig.

Pfrn Ahl: Welche besonderen Ereignisse sind dir im Gedächtnis geblieben?

K. Gramsch: Die letzte Renovierung der Dorfkirche. Da habe ich viel mitgear-   beitet; alle Männer der Gemeinde haben geholfen.

Pfrn. Ahl: Du hast miterlebt, wie sich die Kirchengemeinde im Laufe der    Zeit verändert hat. Was waren für dich besondere Einschnitte?

K. Gramsch:  Die Eingemeindung. Dann gab es nur noch zweimal im   Monat Gottesdienst. Wir haben das ehemalige Jugendheim    im Haus der Mitte verloren. Das ist schade.

K. Gramsch: Wir haben viel investiert damals. Zeit und Geld. Selbst der     Pfarrer kam abends in Gummistiefeln dazu und hat mit ange-   packt. Und in den letzten  Jahren sehe ich immer mehr fremde    Gesichter an Weihnachten, früher kannte man jeden, der zum    Gottesdienst kam.

Pfrn Ahl: Was möchtest du nachfolgenden KüsterInnen gerne mit auf den    Weg geben?

K. Gramsch: Dass die Kirche jeden Tag auf ist, finde ich wichtig.

Pfrn Ahl: Was wünschst du dir für die Zukunft der Dorfkirche?

K.Gramsch: Dass in der Dorfkirche viel gemacht wird. Dass sie mit Leben    gefüllt bleibt.

Pfrn Ahl:  Vielen Dank für das Gespräch

Die evangelische Kirchengemeinde Fröndenberg und Bausenhagen dankt Kurt Gramsch für seinen Dienst und wünscht ihm Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg! Wer ihn persönlich verabschieden möchte, ist herzlich eingeladen zum Gottesdienst am Sonntag, 12.02.2017 um 10 Uhr in der Dorfkirche Bausenhagen mit anschließender kleiner Abschiedsfeier in der Gaststätte Meier in Bausenhagen. Für eine bessere Planung Anmeldung erbeten im Gemeindebüro.
 

Kirchensteuer

Aktuelle Informationen zur Kirchensteuer, den neuen Verfahren und warum alles doch genau so ist, wie vorher, finden Sie hier auf unserer Seite.


Stand:  21.01.2017 00:43  




 

Gemeindebüro
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58730 Fröndenberg

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